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Juli 2004: Pressemitteilung

Jugendparlament aus Yvetot besucht die Partnerstadt Hemmingen

Auf Einladung des Partnerschaftskomitees (PAKO) Hemmingen hat das Jugendparlament aus Yvetot in der Normandie die Partnerstadt Hemmingen vom Dienstag, 29.6.2004, bis zum Montag, 5.7.2004, besucht. Diese Einladung war bereits im Jahre 2003 vom PAKO Hemmingen ausgesprochen worden und wurde nun in 2004 nach Neuwahl des Jugendparlamentes Yvetot wahrgenommen. Die acht männlichen und zwei weiblichen VertreterInnen wurden von zwei Damen des dortigen Stadtrates, darunter eine der Stellvertreterinnen des Bürgermeisters, Frau Agnès Bourgeois, sowie einem Jugendpfleger und Herrn Bourgeois begleitet und in Familien untergebracht. Die Mitglieder des JUPA Yvetot sind zwischen 14 und 16 Jahre alt und werden für zwei Jahre gewählt. Sie werden von der Jugendpfleger der Stadt Yvetot und dem dortigen Jugendausschuss betreut.
Leider war ein Treffen am Mittwochmorgen nur mit einer Vertreterin des in Auflösung begriffenen Hemminger Jugendparlamentes möglich. Das Gespräch drehte sich um die Problematik der Durchführung der Wahlen und der Resonanz bei den Jugendlichen und um die Unterstützung durch die Verwaltung und den Rat.
Nach der langen Reise und der anregenden Diskussion konnten sich die Jugendlichen am Nachmittag beim Trampolinspringen mit Herrn Pano austoben.
Am Abend fand ein Gespräch im Rathaus Laatzen mit dem JUPA Laatzen statt. Auch dieses Jugendparlament wird von einem Jugendpfleger betreut und arbeitet sehr erfolgreich. Im Gespräch stellte man fest, dass es gemeinsame Projekte in den Städten gibt wie die Erstellung eines Skaterparks, es wurden aber auch gegenseitig Ideen ausgetauscht.
Aus Yvetot kam die Anregung für die Erstellung einer vierteljährlichen Informationsschrift des JUPA, sowie der geplante Sporttag im September, auf dem alternative Sportarten vorgestellt werden.
Das JUPA Laatzen berichtete von der Errichtung überdachter Jugendplätze für die 13- bis 18jährigen und von dem Angebot einer Ferienaktion für Kinder in den Ortsteilen und gaben die Anregung nach Yvetot weiter, um den Bekanntheitsgrad des JUPA durch Fotos, die in den Schulen ausgehängt werden, zu erhöhen.
Nach diesem arbeitsreichen Beginn des Besuches wurde am nächsten Tag ein Ausflug in den Harz mit der Besichtigung des Besucherbergwerkes und Besuchermuseums Rammelsberg und der Stabkirche in Hahnenklee unternommen. Großen Spaß bereitete die Sommerrodelbahn in St. Andreasberg. Am Freitagmorgen unternahm die Gruppe einen Zoobesuch und am Nachmittag zeigten die französischen Jugendlichen keine Furcht, als es darum ging im Seilgarten der Falken am Wakituspielplatz in 5 bis 8 Metern Höhe - natürlich gesichert - zu balancieren.
Nach einem gemütlichen Abendessen in den Balkanstuben im Dorfe Hemmingen klang der Tag mit einer Kegelpartie aus.
Am Samstagmorgen hatte der Bürgermeister der Stadt Hemmingen, Herr Schacht, die Gäste zu einer Besichtigung des neuen Hemminger Rathauses eingeladen, das die Franzosen besonders durch seine Funktionalität beeindruckte.
Am Sonntag marschierten die Franzosen als Gäste des Hemminger Schützenvereins im großen Schützenausmarsch mit. Sie steckten die Schützen und das Publikum mit ihrer Fröhlichkeit an. Das gleiche Temperament zeigte sie am Abend beim Konzert der Musikschule "Swing con Salsa", als sie begeistert mitklatschten.
Am letzten Tag erwartete die Gäste nach einem Schulbesuch in der KGS Hemmingen ein reichliches Mittagessen in der Sportgaststätte bei Sonnemann in Hemmingen-Westerfeld, bevor am Abend die Rückfahrt nach Yvetot angetreten wurde.
Die Jugendlichen und ihre Begleitung äußerten sich begeistert über ihren Aufenthalt und die fürsorgliche Aufnahme in den Familien und bedankten sich bei den Mitgliedern des PAKO Hemmingen für die Betreuung. Sie hoffen sehr, auf eine Neubelebung des Hemminger Jugendparlamentes, mit dem sie gern ein gemeinsames Projekt angehen möchten. Eine Einladung ist schon ausgesprochen. Das PAKO Hemmingen bedankt sich bei allen Beteiligten, die diesen Austausch unterstützt haben.

Margot Henning (1. Vorsitzende)

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